Eine Reise auf der Suche des guten Geschmacks, der Kunst und Kultur in einem Gebiet, das von der Geschichte und den Winzern geprägt wurde. Moralische Hauptstadt des Gebiets ist Conegliano, Sitz der wichtigsten Einrichtungen rund um den Wein wie die Scuola di Viticoltura e di Enologia, gegründet von Antonio Carpenè, und die Accademia della Vite e del Vino.

Die Weinstraße

Die berühmte, zauberhafte Weinstraße beginnt am Schloss von Conegliano und führt durch das gesamte Hügelland in die Anbaugebiete des Prosecco und des Cartizze, bis hin zum Berghang des Monte Cesen in Valdobbiadene.
Die Strecke wird von der Hügellandschaft mit den Weinbergen und abgelegenen Landhäusern charakterisiert. In den durchfahrenen Ortschaften werden die typischen künstlerischen Sehenswürdigkeiten eines ländlichen Gebietes bewahrt. Dieses im Sommer farbenprächtige Land zeigt sich zur Weinlese in warmen Herbsttönen. Die Straße führt durch Weinorte wie San Pietro, Refrontolo, Farra, Col San Martino, Guia, S. Stefano und San Pietro di Barbozza.
Conegliano und die Ortsteile Campidui, Campolongo, Collabrigo, Costa, Due Osterie, Guizza, Marcorà und Scomigo. Das Städtchen liegt im Norden der Trevisanischen Markam Fuße des Hügellandes, wo vorwiegend Wein angebaut wird. Conegliano ist gekennzeichnet von dem Hügel, von dem aus die Burg den Ort überragt, und dem Fluss Monticano, der durch die Stadt fließt.
San Pietro di Feletto und die Ortsteile Rua di Feletto, Bagnolo, S.Michele und Santa Maria. Der Weinort ist für die Herstellung des Weißweins ‚Prosecco’ und des Rotweins ‚Cabernet‘ bekannt. Er hat sich auch durch die Verarbeitung von Binsen, aus denen Möbel, Stühle, Tische usw. hergestellt werden, die man hier finden und kaufen kann, einen Namen gemacht. Die alte Denkmalskirche San Pietro di Feletto birgt Fresken im romanisch-byzantinischen Stil. Refrontolo: Von den Hügeln schaut es auf das Quartier del Piave hinunter und vom Belvedere kann man den Montello, die Asolaner Hügel, den Monte Grappa, die Weinberge des Prosecco von Valdobbiadene und die Trevisanischen Voralpen erblicken.Die Gegend ist auch für den Marzemino berühmt, einen fruchtigen, süßen Rotwein.
Pieve di Soligo, Barbisano und Solighetto: Nördlich vom Montello, auf der linken Uferseite des Piave in dem flachen Gebiet, das Quartier del Piave genannt wird. Das leicht wellige Gebiet, durch das der Fluss Soligo fließt, wird vom Tal gekennzeichnet, das vom abschließenden Teil des Flusses im Süden gebildet wird.
Farra di Soligo: Am Fuße der Hügel des Prosecco, zwischen dem Hügelland im Norden und der Ebene im Süden, das Gebiet wird Quartier del Piave genannt.
Col San Martino ist ein wichtiger Ort für die Herstellung des Prosecco und liegt am Fuße des Hügellandes. Sehenswert sind die kleine Kirche San Vigilio aus dem 13. Jahrhundert mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert, das kleine achteckige Kirchlein San Martino und die Priesterkirche Madonna Annunziata aus dem Jahre 1904 mit dem angrenzenden alten Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert.
Soligo: Mit der kleinen Kirche Santa Maria Nova, Villa Brandolini und Villa De Toffoli. In der Pfarrkirche befinden sich Werke von Belucci und die Altartafel von F. da Milano. Das bedeutende Oratorium S. Maria Nova besitzt beachtliche Malereien der Kunstschule aus Rimini (14. Jh.). Ausflugsmöglichkeiten zum Coi de Fer und nach San Gallo.
Valdobbiadene und die Ortsteile Bigolino, Guia, Pianezze, San Giovanni, San Pietro di Barbozza, Santo Stefano und San Vito. Der Ort liegt auf einer Ebene an den Berghängen des Monte Barbaria und des Monte Cesen. Das umliegende Gebiet wird von den Weinbergen des Prosecco gekennzeichnet. Auf dem Hauptplatz steht ein hoher Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert und eine Kirche mit Werken von Palma dem Jüngeren, F.Beccaruzzi und Paris Bordon. Valdobbiadene ist gemeinsam mit Conegliano die Hauptstadt des Prosecco und jedes Jahr im Septembe